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Geführte Besichtigung der Burg Hocheppan und romanischen Kapelle

Programm:
Die besondere Lage von Hocheppan (636 m) erklärt die Bedeutung dieser außergewöhnlichen Burg. Neben einer Kapelle aus dem 10. Jahrhundert erbauten die Grafen von Bozen ihren neuen Sitz. Sie nannten sich ab etwa 1116 Grafen von Eppan und trieben den Ausbau der Burg bis zu ihrem Aussterben 1273 wesentlich voran. Danach gelangte die Burg an die Herren von Taufers und später an die Grafen von Tirol, wechselte in Folge öfters den Besitzer, bis sie 2016 schließlich von der Gemeinde Eppan angekauft wurde.
Die 1131 (wieder)geweihte Burgkapelle mit ihren drei Apsiden ist reich an romanischen Wandmalereien. Eindrucksvoll sind die Darstellungen der „Klugen und Törichten Jungfrauen“ und der Geburt Christi. Letztere zeigt anstelle der Magd, die das Jesukind badet, eine als „Knödelesserin“ interpretierte Gestalt mit Herd und Pfanne.
Etwas unterhalb der Burg Hocheppan steht der Kreidenturm auf einer aussichtsreichen Kuppe. Der 34 Meter hohe viereckige Turm wurde einst als Wach- und Wehrturm für „Kreidfeuer“ genutzt.
Themen: Mittelalter, Burgenkunde, Romanik, Grafengeschlechter, Landesgeschichte, Freskenmalerei, Landesverteidigung


Zielgruppe: Grundschule, Mittelschule, Oberschule,

Sprache: Deutsch, Italienisch, Englisch

Dauer: 30 – 45 min

Gruppe: Gruppen können geteilt werden. Pro Führung 15-20 Schüler*innen

Kosten: 2,50 Euro pro Schüler*in, Lehrperson frei

Öffnungszeiten:
Mo – So, 11:00 – 16:00
Mo – So, 11:00 – 16:00 Uhr
Winterpause vom 03.11.2024 bis Mitte April 2025

Buchung:
Tourismusverein Eppan (Jasmin Pichler) 0471 662 206, hocheppan@eppan.com

Anfahrt:
Von Bozen Linie 131 oder 132 bis Pillhof bzw. St. Michael Bahnhof, von dort Citybus 135.1 nach Missian.
Fußweg von Missian ca. 1h

Hinweise zur Barrierefreiheit:
Das Burgengelände ist historisch und kann für Personen mit Gehschwierigkeiten herausfordernd sein. Der Aufstieg zur Burg ist für Personen mit Gehbehinderungen nicht optimal, jedoch steht ein Shuttle-Service zur Verfügung, der den Zugang erleichtert. Auch zu beachten ist, dass der Zugang zur Ausstellung nur über eine Treppe möglich ist.

Foto: ©Burg_Hocheppan_GmbH

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