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Drei neue Mitglieder bereichern die „Alpine Straße der Romanik“

Die „Alpine Straße der Romanik“ wächst weiter. Drei neue Kulturstätten wurden in das renommierte Netzwerk aufgenommen, das ab diesem Jahr 33 Partner zählt: Burg Taufers, die St. Georgskirche in Schenna und St. Valentin in Tramin. Mit Burg Taufers beteiligt sich ein weiteres unserer Mitgliedsmuseen am Zusammenschluss, seit längerem dabei sind die St. Prokulus Kirche und Museum, Kloster Neustift, Kloster Marienberg und Burg Hocheppan. Das länderübergreifende Projekt vereint seit nun bald 20 Jahren romanische Bauwerke in Südtirol und Graubünden und ist ein Leuchtturm der Kulturvermittlung. Ziel ist es, die einzigartige romanische Architektur erlebbar zu machen und deren Bedeutung für die Kunstgeschichte hervorzuheben.

Die „Alpine Straße der Romanik“ versteht sich als Netzwerk mit zwei übergeordneten Zielsetzungen: Einerseits soll die Kommunikation und Vermarktung nach außen intensiviert werden, andererseits liegt der Fokus auf der Stärkung des internen Netzwerks und des gemeinsamen „Wir-Gefühls“. Die Aufnahme der drei neuen Mitglieder unterstreicht die Dynamik dieses Projekts und seine Strahlkraft für die Region. Es soll auch über die Grenzen hinaus ausgebaut werden.

Die Alpine Straße der Romanik rückt sowohl kleine und unbekannte, als auch große bekannte Kulturstätten, die über einen reichen Schatz an romanischen Kulturgütern verfügen, in den Fokus.

Zugpferde sind das Kloster St. Johann in Müstair, das zum UNESCO Weltkulturerbe gehört, das Kloster Benediktinerstift Marienberg, in dem Gäste auch übernachten können, und die Stiftskirche in Innichen. Zu den kleineren Juwelen, die auch dank des Projektes zugänglich gemacht werden, zählen beispielsweise St. Benedikt in Mals, St. Kathrein in Hafling oder das Klösterle in Laag/Neumarkt.

Die Romanik mit ihren prunkvollen Rittersälen, dunklen Verliesen, frommen Heiligen neben Darstellungen der Hölle und des Bösen, farbenfroh ausgemalten Kirchen und einsamen Kapellen soll sowohl Einheimischen, als auch Gästen schmackhaft gemacht werden.

Dank hochqualifizierter Kulturführer und innovativer digitaler Medien wird Kunstgeschichte spannend und fassbar vermittelt. Die Bewahrung der romanischen Denkmäler liegt sowohl der lokalen Bevölkerung als auch den zahlreichen Gästen am Herzen.

Die „Alpine Straße der Romanik“ leistet damit einen wertvollen Beitrag zur kulturellen Identität und touristischen Attraktivität Südtirols und Graubündens.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.stiegenzumhimmel.it.

Foto IDM/Angelika Schwarz Burg Taufers