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7000 Jahre alte Steinbocküberreste gefunden – MuseumHinterPasseier bringt sich als Ausstellungsort in Stellung

Der aktuellen Newsletter des MuseumHinterPasseier kann unter vielen interessanten Beiträgen auch dieser entnommen werden:
Bereits im Sommer dieses Jahres wurde der Verein MuseumHinterPasseier über die Bergung der Steinbockfunde am Lodner durch die Forstwache St. Leonhard informiert, und die Ergebnisse der Untersuchungen aus Irland wurden mit Spannung erwartet. Es wurde festgestellt, dass die Fundstücke über 7.000 Jahre alt sind.

Für den jungsteinzeitlichen Fund am Lodner hat sich das MuseumHinterPasseier – Bunker Mooseum als möglicher Ausstellungsort in Moos in Passeier beworben und zur Diskussion gebracht.

Der Museumsverein verfügt über eine museale Infrastruktur, die sich u. a. seit Jahren dem Steinbock verschrieben hat. Als Infostelle des Naturparks Texelgruppe, dessen „Wappentier“ sozusagen der Steinbock ist, liegt der Fokus der Tätigkeit in den Bereichen Naturkunde und Forschung auf dem Steinbock. Neben der Zucht von Steinwild, Besucherinformationen und Vorträgen über Steinwild sowie Exkursionen in die Natur mit Wildbeobachtung des Steinwilds in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Texelgruppe hat das MuseumHinterPasseier Auswilderungsprojekte für Steinwild ins Leben gerufen. Seit 2017 gelingt es fast alle zwei Jahre in Zusammenarbeit mit dem Amt für Jagd und Fischerei, Steinwild aus unserem Gehege in die freie Wildbahn zu entlassen und damit einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz und zur Populationssicherung zu leisten.

Die in Moos lebende Steinbockkolonie könnte mit dem wissenschaftlichen Bereich der archäologischen Steinbockfunde in Zukunft ergänzt werden, indem Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung laufend sichtbar gemacht und Vergleiche angestellt werden.

Für das von Abwanderung geprägte und periphere Gemeindegebiet von Moos würde eine Ausstellung dieser Fundstücke im MuseumHinterPasseier eine große Aufwertung in den Bereichen Kulturbetrieb und Tourismuswirtschaft bedeuten.